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Veranstaltungsberichte

Kandidaten für die Gemeindevertretung Wulkenzin stellen sich vor


Auf Einladung des Neuendorfer Vereins „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ stellten
sich am Donnerstag, dem 16.05.2019 Kandidaten für die Gemeindevertretung vor.
Von den 18 Kandidaten aus Wulkenzin und Neuendorf waren 13 der Einladung
gefolgt.
Positiv wurde angemerkt, dass neben den Kandidaten von CDU (4), Linke (2), der
Wählergemeinschaft „Gemeinsam stark“ (7) sich auch 5 Einzelbewerber zur Wahl
stellen. Hoffnungsvoll stimmt, dass es eine ausgewogene Altersstruktur unter den
Kandidaten gibt.
Die Kandidaten wurden aufgefordert sich zu langfristigen strategischen Zielen und zu
unmittelbaren Aufgaben zu äußern.
Wohlwollend haben die Anwesenden registriert, dass nicht „Parteiengezänk“ im
Mittelpunkt stand, sondern Zusammenarbeit zum Wohl der Gemeinde.
Bald wurde in der Diskussion deutlich, dass es der Gemeinde „nicht schlecht“ geht
und ehrgeizige Ziele umgesetzt werden können.
So bleiben solche Ziele wie ein Gemeindehaus in Neuendorf, die Erneuerung der
Spielplätze, die Neugestaltung des Sportplatzes und ein Winterdienst auf der Agenda.
Aber auch kurzfristig umzusetzende Angelegenheiten wie die Sicherheit des
Fahrradweges, die Ausbesserung von Gehwegen und Beleuchtung bzw. der Nutzung
des Frühjahrsputzes wurden angesprochen.
Aus den Beiträgen wurde aber auch deutlich, was die Gemeinde bereit war und ist für
die Feuerwehr und die Vereine „auszugeben“.
Mit dem Schlusswort haben wir uns für die engagierte Arbeit der
Gemeindevertretung bedankt und sind mit dem Versprechen auseinandergegangen,
häufiger an deren Sitzungen teilzunehmen und gleichzeitig die Mitglieder
aufgefordert über Ortsbegehungen und Versammlungen die Dorfbewohner noch mehr
einzubeziehen.
Joachim Willert

 

 

Eine Einladung von: HAWART OMV Landtechnik GmbH in Weitin


Am Mittwoch, den 15.05.2019, waren wir als Verein vom Geschäftsführer der HAWART OMV Landtechnik
GmbH, Herrn Habeck eingeladen zu einer Betriebsbesichtigung. Also trafen wir uns auf dem Betriebshof
in Neubrandenburg/Weitin .
Herr Habeck gab uns einen umfangreichen Bericht über die Entstehung, Entwicklung, Aufgaben und
Größe seines Betriebes, denn dieser wurde am 01.09.1990 von Herrn Habeck gegründet. Mit dem
Hauptaugenmerk auf den Handel und Service von Landmaschinen entwickelte sich eine kleine Firma mit
einem mutigen Chef in 19 Jahren zu einem Landtechnik-Zentrum für ganz Mecklenburg-Vorpommern.
Stolz berichtete der Geschäftsführer von der Gründung und Leitung von zwei Niederlassungen und fünf
Filialen, wo 140 Mitarbeiter einschl. Lehrlingen für die Landwirte tätig sind im Bereich Handel und Service
von Landmaschinen. Als John Deere Vertragshändler werden besonders Mähdrescher, Traktoren und
Schlepper vermietet, gewartet, repariert und verkauft. Aber auch Maschinen und Geräte für die
Landschafts-und Grundstückspflege kann man hier finden, ebenso Kühl-und Melktechnik.
Und dann begann der Rundgang im Betrieb mit dem Probesitzen auf einem nagelneuen Mähdrescher.
Das war ein Erlebnis, wir staunten über die Computertechnik im Fahrerhaus, wo jeder Mitarbeiter für die
Bedienung extra geschult werden muss. Von oben sah alles so riesig aus und wir hatten großen Respekt
vor diesem Koloss. Die Besichtigung ging über das Warenlager, die Büro-und Pausenräume, in der
Werkstatt wurde fleißig gearbeitet und repariert und sogar ein öffentlicher Verkaufsraum für Kleingeräte
wie Rasenmäher, Heckenschere, Rasentrimmer, Werkzeug und Arbeitskleidung gab es.
Sohn Sebastian, der das Familienunternehmen im Sinne des Vaters weiterführt, wünschen wir viel Erfolg,
immer zufriedene Kunden, fleißige Mitarbeiter, gute Gewinne und natürlich immer Sonne und Regen im
Sinne einer ertragreichen Landwirtschaft .
Danke Herr Habeck Senior !
Doris Burwitz

 

Vom Vollmatrosen zum Bergsteiger auf sechs Kontinenten,
eine Buchlesung mit Dieter Krause


Wer ist der Neubrandenburger, der von 1971 bis 1976 auf Schiffen der DDRHandelsflotte
als Vollmatrose fuhr und dann auf Berge in sechs Kontinenten
kletterte?
Wir vom Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ wollten den Mann
kennenlernen, der sich seinen Traum erfüllte, die Welt zu bereisen und sie
sich von oben anzusehen.
Im April luden wir ihn anläßlich unseres Stammtisches zu einer Buchlesung in
den „Dorfkrug“ nach Neuendorf ein.
Denn, Dieter Krause, Jahrgang 1955, von Beruf Geographie- und
Sportlehrer, ist Autor der drei Bücher „Die Wellenberge meiner Jugend“, „Vom
Tollensesee auf die Berge der Welt“ und „Es muß nicht der Mont Everest
sein“.
In seinen Büchern erzählt Dieter Krause lustige aber auch nachdenkliche
Geschichten aus seinem aktiven und wohl auch abenteuerlichen Leben als
Matrose und Bergsteiger, die sich gerade für uns Flachlandtreter ungemein
interessant, faszinierend und spannend anhören.
Es war ein kurzweiliger Leseabend. Wir bedanken uns bei Dieter Krause für
sein Kommen sowie Regina und Axel Hornig für die Initiative und
Organisation.
Peter Clüver

 

Und wieder ist Sommerspektakel im ältesten Theater Mecklenburgs

 

Schaut man sich das Programmheft an, findet man darüber Artikel mit den Überschriften „Das Phänomen Paparazzi“, „Die Geschichte des Cocktails … und wie er zu seinem Namen kam“ einschließlich zweier Rezepte, „Cole Porter – Der Mann, der seine Beine mit Frauen verwechselte“ und noch andere.

Nun, Mitglieder unseres Vereins “Gemeinsam leben in Neuendorf“ besuchten am 31. Mai das Musical von Cole Porter „HIGH SOCIETY“ im Schauspielhaus Neubrandenburg. Und so wenig wie über den Inhalt des Musicals im Programmheft zu finden ist, so trivial ist die Handlung auch tatsächlich.

Um so überraschender ist es, was die Mitglieder der Familie Lord, ihre Hausangestellten und die UPPER-CLASS- BIGBand auf die Bühne zaubern.

Die Bühne, wieder von der einen Saalseite des Schauspielhauses quer durch das Publikum zur anderen Seite. Nicht nur von den Schauspielern, auch von den Zuschauern wird jede Menge akrobatisches Können abverlangt, wollen sie der Handlung quer durch den Saal folgen.

Die Inszenierung bringt viel Tempo und präzis platzierte Pointen auf die  geschmackvoll und sogar mit Pool gestaltete Bühne.
Im Vordergrund steht Tracy Samantha Lord, die mittels Charme und Perlwein in einer langen feuchtfröhlichen Partynacht zwischen Haus und Pool ihr komödiantisches Talent beweist und dabei auch tänzerisch wie stimm

lich alle Hochachtung verdient.

Dieses Lob gilt allen Akteuren in diesem musikalischen Bühnenspaß.

 

Peter Clüver

 

…denn das Leben ist zu kurz, um einen schlechten Wein zu trinken –

So der Leitspruch der Winzerfamilie Krick vom „Weingut Dreikönigshof“ Bingen am Rhein.

Die Mitglieder und (heute auch Mittrinker) des Vereins „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ waren am 16.03.2018 zu einer Weinverkostung in die „Alten Schäferei“ eingeladen. Herr Krick jun. des o. g. Weingutes startete sofort seinen Vortrag zur Geschichte des Weins, dem Anbau, Pflege, Ernte, Lagerung, Abfüllung und natürlich zum Familienbetrieb in 4. Generation, mit der Versicherung, mit Leib und Seele Winzer zu sein und das Unternehmen mit Herzblut weiterzuführen. Wir haben gemerkt, es ist nicht einfach, zu bestehen gegen industrielle Weinherstellung, Importe, den kommerziellen, digitalen Vertrieb und auch das Wetter ist nicht berechenbar. Aber der Kampf um die Qualität des Weins lohnte sich, zahlreiche Auszeichnungen und Medaillen sprachen dafür und wir merkten, da war Stolz für diese Würdigungen des Familienunternehmens. Und jetzt ließ man uns teilhaben an den Erfolgen. Wir konnten probieren vom Perlwein/ Sekt über trockenen und halbtrockenen Weißweinen, roten Impressionen  bis zu den Krönungsweinen. Und wir mussten feststellen, so schlechte Weinkenner sind wir gar nicht, konnten sehr wohl vom Wein aus dem Supermarkt unterscheiden.

Bleibt zu hoffen, dass das Weingut der Familie Krick von den Kindern des Junior Chefs weitergeführt wird, nach den Kindern Max, Marie und Julian sind schon gekrönte Weine benannt.

Wir wünschen dem Unternehmen allzeit gute Weinjahre… und uns Vereinsmitgliedern einen guten Anlass, die bestellten Weine würdig zu genießen.

 

Doris Burwitz

 

Musikalische Buchlesung mit „Willi Freibier“
Am 1. März lud unser Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ e.V. in den Dorfkrug „Waldeslust“ in Neuendorf alle Mitglieder und Interessenten zu einer musikalischen Buchlesung mit dem Entertainer, Liedermacher und Comedian „Willi Freibier“ ein.
Bei der gut besuchten Veranstaltung stellte er uns sein neuestes Werk, das Buch „Nordisch, Leicht & Locker“ vor.
In seiner humoristischen Moderation auf nordischer Art präsentierte er Gedichte, Liedtexte und Geschichten, die bei den Gästen sehr großen Anklang fanden und mit sehr viel Applaus honoriert wurden.
Spätestens mit diesem Buch ist es gewiss, Entertainer Willi Freibier alias Gerd Brummund ist auch ein Meister des geschriebenen Wortes!
Mit dem ihm eigenen nordischen Witz und Tiefsinn hält er in diesem Buch wieder viele Facetten des Lebens fest. Ob alltäglicher Wahnsinn, Beziehungsstress, Bauernregeln oder tierische Erlebnisse, Freibier bietet beste Lektüre zum Lesen, Amüsieren und Weitererzählen.
Ein schöner Abend so richtig „Nordisch, Leicht & Locker“!


Heinz Fleischer
Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ e.V

 

 

Unser Besuch im Schweriner Landtag

 

Es begann mit einer Wahlveranstaltung von Frau Dagmar Kaselitz ,Mitglied des Landtages der SPD Fraktion, vor der Landtagswahl 2016 in unserem Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf e.V.“.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden wir zu einem Besuch in den Schweriner Landtag eingeladen.

Zwischenzeitlich ist Frau Kaselitz Integrationsbeauftragte im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung.

Nach erfolgter Terminabstimmung war es am 18.Oktober 2017 soweit, dass unsere Vereinsmitglieder und auch Mitglieder vom Kulturverein Wulkenzin die Fahrt nach Schwerin antreten konnten.

Organisiert vom Neubrandenburger Büro der Landespräsidentin Frau Bretschneider wurden wir

mit einem modernen Reisebus sicher nach Schwerin gebracht.

Vor dem Landtag empfing uns Frau Kaselitz und begleitete uns auf unserem Besuchsrundgang.

Zuerst wurden wir von Mitarbeitern des Besucherservice empfangen,die uns mit den Aufgaben, Zusammensetzung und Arbeitsweise des Landtages bekannt machten.

An unserem Besuchstag fand die 21. Sitzung des Landtages statt.

So hatten wir die Möglichkeit live an der Plenarsitzung auf der Zuschauertribüne für eine Stunde teilzunehmen.

Nach unserem Eintreffen auf der Gästetribüne wurden wir zu unserem Erstaunen von der Sitzungsleiterin, der Ersten Vizepräsidentin, Frau Beate Schlupp, begrüßt.

Von der Gästetribüne aus konnten wir den erst vor kurzem neu renovierten Plenarsaal in Augenschein nehmen.Dieser zeigt sich als ein sehr modern gestalteter Saal mit idealen Arbeitsbedingungen für alle Abgeordnete.

Interessant für uns war die kontroverse Diskussion der Abgeordneten zu den aktuellen Themen gemäß der Tagesordnung.

Nach dem Besuch in der Sitzung kamen wir noch zu einer Diskussionsrunde mit Frau Kaselitz und Frau Julitz, Mitglied des Landtages, zusammen.

Hier wurden Fragen zu den Tätigkeiten der Abgeordneten und zu aktuellen Tagesproblemen lebhaft diskutiert.

Mitten in unserer Diskussionsrunde kam es zu einem Stromausfall in großen Teilen von Schwerin und auch im Landtag. So musste auch die Sitzung des Landtages unterbrochen werden.

Nachdem alle Probleme mit dem Stromausfall und aus unsere Diskussionsrunde gelöst waren, wurden wir aus dem Landtag und von Frau Kaselitz herzlich verabschiedet.

Bis zu unserer Rückfahrt am späten Nachmittag hatten alle noch die Möglichkeit Schwerin und seine Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Dies wurde dann auch ausgiebig genutzt.

Alle waren von diesem Besuch des Landtages sehr beeindruckt und bedankten sich bei den Organisatoren.

 

Heinz Fleischer

Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf e.V.“

 

 

 

Auf den Spuren von Fritz Reuter und
von geschichtsträchtigen Ivenacker Eichen


Wie passt denn das zusammen?
Der letzte Ausflug unseres Vereins beantwortet diese Frage promt!
Eine Fahrt in die Reuterstadt Stavenhagen zum Fritz-Reuter-LiteraturMuseum war die erste Station am Sonnabend, den 16.September .
Im Museum am Markt mit dem stattlichen Fritz-Reuter-Denkmal vor dem
Haus wartete eine einstündige interessante Führung durch den Direktor auf uns: Fritz Reuter wurde 1810 in Stavenhagen geboren und in Eisenach ist er 1874 als freier erfolgreicher Schriftsteller verstorben.
Wir erfuhren: Er war ein bedeutender realistischer Erzähler, Epiker,
Humorist, schärfster Kritiker der feudalen Gesellschaft Ostelbiens des
19. Jahrhunderts. Mit seinem Werk „Ut mine Stromtid“ erlebt die
niederdeutsche Literatur ihren Höhepunkt und gibt ein vielschichtiges
Zeitgemälde Mecklenburgs Anfang des 19.Jahrhunderts wider.
Seine Werke werden weltweit verlegt. Es sollen bis heute ca. vier
Millionen Exemplare gedruckt worden sein.
Er ist also nicht nur ein „Heimatdichter“ gewesen.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen im „Cafe` am Markt“ wartete die
Natur auf uns: Bei Sonnenschein und blauem Himmel begrüßten wir die
1000-jährigen Eichen im Ivenacker Tiergarten, das äsende Dammwild und
weihten mit vielen anderen Besuchern den neuen Baumwipfelpfad ein.
Von der Aussichtsplattform genossen wir die weite Sicht bis Stavenhagen,
auf den Mischwald und die bunten Felder zwischen Malchiner und
Kummerower See.
Bei Kaffee und leckeren süßen Torten der Bäckerei „Komander“ aus
Grammentin ging ein schöner Ausflug unseres Vereins wieder zu Ende.
Danke an die Organisatoren !
Doris Burwitz

 

g-IGA-ntische An- und Aussichten für die Mitglieder unseres Vereins

Wieder einmal hat unsere Hildegard als unsere Reiseorganisatorin eine

tolle Sommerreise organisiert, wofür wir alle, die dabei gewesen sind, ihr

ein herzliches „Dankeschön“ sagen:

Es ging am 18.Juni 2017 nach Berlin Marzahn zur Internationalen Gartenbauausstellung.

Auf Schumachers Reisebus war natürlich Verlass: Er holte uns pünktlich

von der Neuendorfer „Mitfahrbank“ ab und brachte uns auch sicher wieder

zurück.

Auf dem IGA-Gelände konnte jeder seine eigenen Erkundungen entsprechend

seinen Interessen machen. Aber die highligts haben die meisten

von uns dann doch gefunden:

Gartenträume aus der Seilbahn zu erleben war toll.

Gartenträume in der Halle der Rosenschau, spazieren durch die

„Gärten der Welt“ - da waren wir mittendrin.

Wetter, Klima, Landwirtschaft, erneuerbare Energien – auch das fanden

wir auf unserer Entdeckertour auf der IGA.

Ein weiterer Höhepunkt: das Aussichtsbauwerk „Wolkenhain“, wo wir

rundherum auf Berlins Neubaugebiete Marzahn, Hohenschönhausen und

Hellersdorf herabsehen konnten, und in der Ferne grüßte uns der

Fernseh-turm vom Alexanderplatz.

Vielfältige gastronomische Angebote gab es, Gartenmarkt und Souvenirshop

luden am Ende des Tages zum kleinen Einkaufsbummel ein.

Dann war es auch Zeit, die Heimfahrt anzutreten mit der Erfahrung:

Gartenlust statt Gartenfrust.

Ich finde: Ein Garten spiegelt das Wesen des Gärtners wieder !

Doris Burwitz

 

 

Kleiner Mann - was nun?

 

An den Titel dieses Buches muß ich immer denken, wenn die Rede von Hans Fallada ist.
Dabei habe ich irgendwie ein zwiespältiges Verhältnis zu diesem Schriftsteller. Hans
Fallada ist mir in seiner Biographie, so weit ich sie bisher verstehe, zu widersprüchlich.
Ein Trinker, suchtkrank und von Morphin abhängig, eine zweieinhalbjährige Haftstrafe
wegen Betrugs … Für mich zumindestens eine Persönlichkeit mit vielen Fragezeichen.
Andererseit hat Hans Fallada als nicht emigrierter deutscher Schriftsteller nach dem Ende
des zweiten Weltkrieges den ersten Roman über den Widerstand gegen den
Nationalsozialismus geschrieben „Jeder stirbt für sich allein“, erschienen 1947. Oder
schon 1931 „Bauern, Bonzen und Bomben“, ein Roman, in dem sich Hans Fallada mit
gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt.
Im September vergangenen Jahres veranstaltete unser Verein „Gemeinsam leben in
Neuendorf“ eine Wanderung um den Schmalen Luzin. In Carwitz hatten wir eine Führung
im Fallada- Museum mit dessen Direktor Herrn Dr. Knüppel. Wir waren alle sehr
interessiert und berührt von dem, was wir dort erfuhren über das Wirken und Schaffen von
Hans Fallada, seinem Lebensweg und seinen Büchern.
Am 23. März 2017 lud unser Verein in den „Dorfkrug“ Neuendorf zu einer Buchlesung ein.
„Hans Fallada und die liebe Verwandtschaft“, Hrsg. Heide Hampel, Erika Becker und
Achim Ditzen, erschienen im Steffen Verlag.
Es darf hier betont werden, daß die Lesung ein zahlreiches Interesse fand und wir viele
Gäste begrüßen konnten.
Die Buchlesung begann nach einführenden Worten mit Johann Volrad Kettler I. geb.
vermutlich um 1590 und nachweislich Georg Conrad Ditzen, geb. 13.07.1737.
Der Schriftsteller Hans Fallada hieß mit bürgelichem Namen Rudolf Ditzen.
In der Vorlesung hörten wir viel von der Verflechtung über ganze Generationen in der
Vorstellung der Familien Kettler, Jhering, Stürenburg und Ditzen im Ostfriesichen.
Zumindest für mich bemerkenswert, Hans Fallada liebte seine Kinder sehr und legte
großen Wert auf alte Werte, betont werden Normen und Alltagsgewohnheiten wie
Pünktlichkeit, eine korrekte Kleiderordnung, Servietten und Silberbesteck.
Es sei an dieser Stelle Heide Hampel und Winfried Braun ganz herzlich gedankt, die in
Ihrer Lesung mit vielen Dias so viel Aufmerksamkeit in uns weckten, daß wir trotz der
immensen Fülle von geschichtsträchtigen Daten interessiert zuhörten.
Es sei mir hier ein Zitat gestattet. Hans Fallada hinterließ eine Botschaft, die auch heute
noch Jahrzehnte nach seinem Tod aktuell ist:
„Auf die Chancen kommt es an, die jedem einzelnen Menschen eingeräumt sind, auf daß
er sein Leben in Würde führen kann.“
Es war eine sehr interessante Lesung, die bei vielen von uns die Neugier weckte, mehr
über Hans Fallada zu erfahren.
Nochmal ganz herzlichen Dank an Heide und Winfried.

Peter Clüver

 

   

 

 

 Eine Wandertour wird lustig...


...sagte sich unser Verein am 10.September 2016 und Inge organisierte eine schöne lehrreiche Wanderung im Land der Feldberger Seenplatte.
Die Beteiligung war enorm und nach individueller Anreise auf dem Parkplatz am Schmalen Luzin (erste Bilder wurden geschossen) sowie nach herzlicher Begrüßung aller Naturfans wanderten wir am Luzin bei Superwetter unter Inges Führung los.
An der ersten lichten Badestelle kam promt die Aufforderung zum Sprung in den
spiegelglatten grünblauen See. Nur eine von uns war mutig und hatte ihren Spaß beim Vollbad, naja, einige prüften die Wassertemperatur mit den Füßen.
Wir wanderten am Wasser bei bester Unterhaltung und auf schattigen Wegen, immer ein Blick auf urig verschlungene Bäume, surrende Insekten und seltene Pflanzen bis Carwitz.
Dort hatte Inge eine Führung mit dem Leiter des Fallada-Museums, Herrn Dr. Knüppel organisiert. Alle waren berührt vom Wirken und Schaffen, seinem Lebensweg und den Büchern Hans Falladas. Danke, Herr Dr. Knüppel für so eine informative, interessante Führung im Haus und im wunderschönen Garten der Familie Fallada.
Aber Inge hatte nicht nur an die Kultur gedacht, sondern auch an unseren Kaffeedurst.
In dem niedlichen nostalgischen Gartenkaffee „Sommerliebe“ hatte sie Plätze reserviert unter einem ausladenden schattenspendenden Baum.
Wieder merkte ich, der Verein ist ein Herzstück von Neuendorf. Wir alle halten zusammen und jeder ist bereit, dem anderen zu helfen, mit ihm zu lachen, zu feiern und etwas auf die Beine zu stellen.
Der Rückweg in Richtung Fährmann auf der anderen Seite des Luzinsees mit
wunderschönem Blick auf den Zansensee (die Fotofreunde wieder in Aktion) ging fröhlich weiter. Wir begegneten einer Herde Ziegen und Schafe, eine von uns mußte eine Attacke aus einem Wespennest ertragen. Auf erholsamem Wanderweg erreichten wir die Anlagestelle der Fähre. Die Überfahrt mit der Fährfrau über den Schmalen Luzin endete mit dem Lied „Eine Seefahrt die ist lustig...“, wofür sie sich herzlich bedankte.
Wir waren uns alle einig: es war ein wunderschöner Tag und wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung im kommenden Jahr.
Danke, liebe Inge !
Zum Schluß noch ein Ausspruch von Fallada:
„Alles in meinem Leben endet in einem Buch. Es muß so sein, es kann nicht anders sein, weil ich der bin, der ich wurde.“


Doris Burwitz                             

 

 

Es kann doch nicht sein …

 

daß man Tür an Tür wohnt und seinen Nachbarn nicht kennt, und das auf dem Dorf!

Das dachte zumindest Christian Prchal und seine Familie aus Neuendorf und schritten zur Tat.

Wenn meine Familie nun schon über 20 Jahre in Neuendorf wohnt, würde ich sagen, der Christian gehört mit seiner Familie zu den Neu-Neuendorfern. Auch daran zu sehen, daß er mit seinen Außenanlagen noch nicht so ganz fertig ist.

Jedenfalls klingelte Christian bei den Nachbarn, auch beim nächsten und übernächsten, auch über die Straße und um die Ecke, und lud sie zu Kaffee und Kuchen ein, jeden so wie er Zeit hatte und konnte.

Auch bei uns vom Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf“  klingelte das Telefon. Gleich am Wochenende drauf standen wir bei Familie Prchal auf der Matte. Und Christian schilderte uns, daß er sich schon mit vielen Neuneuendorfern bekannt gemacht hatte und irgendwie kam der Gedanke auf, mal eine Fete für alle zum sich Kennenlernen zu organisieren.

Es verging Zeit, Termine, Termine... Dann war Christian wieder am Telefon, aus dem Auto auf der Heimreise aus dem Urlaub. „Ich bin dabei, am kommenden Wochenende ein Straßenfest zu organisieren. Ihr seid herzlich eingeladen.“

Es gab keine schriftliche Einladung oder Bekanntmachung im Schaukasten, keine Briefwurfsendung, es ging alles per von Mund zu Mund Propaganda, wieder einfach so über die Straße und um die Ecke.

Dieses Straßenfest war nun am Samstag , den 6. August. Vor Christians Haus wurde die Straße abgesperrt, natürlich mit behördlicher Genehmigung, Tische und Bänke aufgestellt und dann kamen die Neu-Neuendorfer Familien mit Kind und Kegel. Alle brachten  Schmakazien in festem und flüssigem Aggregatzustand mit, so daß ständig auf dem Buffetttisch neuer Platz geschaffen werden mußte.

Einige Familien hefteten sich kleine Zettel mit ihrem Namen an die Kleidung. Bei der Vorstellung hieß es dann nicht - Ich bin Meier, angenehm Lehmann, sondern – Hallo 

Ralf, in welchem Haus wohnst Du denn? Da geriet dann auch keiner in Verlegenheit, wenn die Familie mit ausgestrecktem Arm auf ein Haus zeigte, auf dessen Dachstuhl noch die Richtkrone stand.

Nach Kaffee und Kuchen gab der Neu-Neuendorfer Ronny am Grill sein Bestes.

Selbstverständlich war auch der Bürgermeister eingeladen und so nutzte gleich die eine oder andere Familie die Gelegenheit, mit Herrn Blank ins Gespräch zu kommen.

Es war jedenfalls ein gelungenes Straßenfest. Deshalb sei hier Christian Prchal und seiner Familie für die Initiative und Organisation sehr herzlich gedankt. Ein besonderer Dank  gilt auch der Gaststätte „Waldeslust“ sowie der Gemeindevertretung für ihre freundliche Unterstützung.

Nachdem nun auch das letzte freie Grundstück in Neuendorf einen Eigentümer gefunden hat, könnte man beim nächsten Mal doch noch einen Level drauflegen?

 

Peter Clüver

 

 

 

Unser Sommerfest im Gemeindezentrum Wulkenzin

 

Das Gemeindezentrum in Wulkenzin mit seinen Räumlichkeiten wird zur Durchführung von Feierlichkeiten allgemein sehr gelobt. Das konnten wir auch schon auf der Rentnerweihnachtsfeier erleben, und jetzt nach der Erweiterung und Renovierung erst recht. Es gab deshalb überhaupt keine Diskussion und war schnell beschlossene Sache, daß unser Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf“ sein diesjähriges Sommerfest im Gemeindezentrum Wulkenzin durchführt. Eine rechtzeitige Terminabstimmung mit dem Gemeindebüro ist hier aber geraten. Das Wetter ließ es zu, daß wir unser Fest draußen im Freien, natürlich mit einem Dach über dem Kopf, durchführen konnten. Unser langjähriges Vereinsleben bewährte sich mal wieder. Viele Vereinsmitglieder beteiligten sich mit Rat und Tat an den Vorbereitungen, auch wieder beim Abbau und dem ganzen Abwasch. Also ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatoren und allen Helfern. Unser Verein führt zwar monatlich einen Stammtisch durch, aber es gibt doch immer wieder genügend Gesprächsstoff, so daß der Abend in geselliger Runde sehr schnell verging. Übrigens, unseren Stammtisch führen in der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Waldeslust“ in Neuendorf durch. Interessenten und Neugierige sind immer herzlich willkommen.

 

Roswitha Clüver

 

Gemeinsam leben in Neuendorf e.V. –im Gespräch mit Dagmar Kaselitz-Landtagsabgeordnete MV der SPD

Am 21.07.2016 trafen sich Mitglieder und Gäste des Vereins mit Dagmar Kaselitz zu einer interessanten Gesprächsrunde. Frau Kaselitz berichtete über ihre Arbeit im größten und wie sie sagt, schönsten Wahlkreis MVP. Ihr Weg in die Politik war für die frühere Lehrerin aus Penzlin immer verbunden mit dem Hilfsangebot für die Menschen in der Region.

Durch ihre einfache und unkomplizierte  Art entstand ein vertrauensvolles Gespräch. So kamen natürlich u.a die Themen Kriminalität, Flüchtlingspolitik, Rente und Sozialleistungen zur Diskussion. Sven Blank , Bürgermeiser von Wulkenzin, bemängelte die jährlich steigenden Verwaltungsumlagen für die Gemeinde. Es wurde aber auch festgestellt, dass es sich in der Gemeinde gut leben lässt.

Frau Kaselitz will den Wunsch der Vereinsmitglieder nach einem Landtagsbesuch unterstützen.

Wir hatten einen interessanten Abend zur Orientierung auf die Landtagswahl am 4.September.

 

Norbert Kroll

 

 


 

Die Drei von der Tankstelle“, ein Besuch im Schauspielhaus

 

Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt.“

Als ich noch in den Kinderschuhen steckte, hatten wir zu Hause ein Grammophon, eine Schallplatte mit eben diesem Titel, einem Ohrwurm aus den dreißiger Jahren.

Nun besuchte unser Verein „Gemeinsam leben in Neuendorf“ die musikalische Komödie „Die Drei von der Tankstelle“ im Schauspielhaus Neubrandenburg.

Drei Freunde, Pächter einer heruntergekommenen Tankstelle, verlieben sich gleichzeitig in eine junge, schöne Cabriobesitzerin. Die sich daraus ergebenden Situationen und das vorhersehbare Happyend bestimmen den Inhalt dieser Komödie, die mit Heinz Rühmann nach der Musik von Werner Richard Heymann verfilmt und somit einem Weltpublikum bekannt geworden war.

Die Bühne war quasi quer durch das Publikum gestellt, eigentlich ein Absurdum im Schauspielhaus, eben ein Sommerspektakel. Die Schauspieler vom Theater Neustrelitz und auch die Musiker gaben Ihr Bestes. Die eng gestellte Tischanordnung sorgte zwar für eine optimale Auslastung des Saales, es war aber auch rammelvoll. Die Zuschauer nutzten dann doch erleichtert die Pause im Freigelände des Schauspielhauses, die mit einem kulinarischen Boxenstopp bereichert wurde.

Es war ein unterhaltsamer Abend und da nächtes Jahr im Sommer kein Fußballspektakel zu erwarten ist, wäre gegen ein weiters Sommerspektakel im Schauspielhaus Neubrandenburg eigentlich nichts einzuwenden.

 

Peter Clüver

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Weihnachtsmarkt  2015 in der „Alten Schäferei“ in Neuendorf

 

Wie in den Jahren zuvor hatte unser Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf e.V.“ für den ersten Advent den nun schon fünften Weihnachtsmarkt in der „Alten Schäferei“ in Neuendorf geplant. Im September begannen die Vorbereitungen unter Leitung unseres Vereinsmitgliedes Norbert Kroll. Viele fleißige Helfer aus dem Dorf, vom Landgasthof „Alte Schäferei“ und von der Gemeinde einschließlich des Bürgermeisters, Herrn Blank, waren an der Vorbereitung beteiligt. Alles war geregelt, als uns die schlimme Nachricht vom Brand in der „Alten Schäferei“ erreichte, die Durchführung des Weihnachtsmarktes war schlagartig in Frage gestellt. Karl-Heinz Seluga, der Wirt der „Alten Schäferei“, ging alle Möglichkeiten durch und gab dann das OK für den Weihnachtsmarkt. Unseren Mitgliedern war die Erleichterung deutlich anzusehen. Das vom Feuerwehrverein Wulkenzin e.V. ausgeliehene Festzelt wurde von den routinierten Männern des Wulkenziner Vereins am Freitag zügig aufgebaut.

Im angenehm warmen Zelt waren u.a. der Kuchenbasar, die viel beachtete Weihnachtstombola, der Stand des Wulkenziner Kulturvereins mit einem umfangreichen Marmeladenangebot und ein Verkauf von Adventsgestecken untergebracht. In den Räumen des Landgasthofes wurde gebastelt, geklöppelt, ein kleiner Bücherflohmarkt durchgeführt, über das Binden von Büchern informiert, Kosmetika und Liköre angeboten. Schon am frühen Nachmittag kamen zahlreiche Besucher, vorwiegend aus Neuendorf und Wulkenzin, aber auch etliche Neubrandenburger waren unter den Gästen. Für eine weihnachtliche Stimmung sorgten mit ihrer Musik die Bläsergruppe Da Capo und Herr Rose mit seiner Technik.

Viele kamen hier auch zu einem Plausch bei Kaffee und Kuchen mit Nachbarn und Bekannten zusammen. Die kleinen und großen Gäste nutzten eifrig die vielfältigen angebotenen Bastelarbeiten. Von den Kleinen konnte über einer Feuerschale leckerer Knüppelkuchen gebacken werden. Natürlich hatte auch der Weihnachtsmann kleine Geschenke für sie in seinem Sack. Glühwein, Bratwurst, Schmalzstullen und Soljanka  sorgten für gute Stimmung auch bei den Erwachsenen. Ein Höhepunkt war der Anschnitt des sehr gut schmeckenden Riesenstollens durch den Weihnachtsmann. Dichtes Gedränge gab es beim Tombolastand mit den attraktiven Preisen. Die ständig laufende Powerpointpräsentation war um die Aktivitäten unseres Vereins für 2015 ergänzt worden und fand wieder viel Beachtung. Die Resonanz unter den Besuchern war ausgesprochen positiv, allen hat es gefallen und auch wir Vereinsmitglieder waren zufrieden, etwas für unser Dorf getan zu haben. Unser Dank gilt dem Wirt der „Alten Schäferei“, allen Mitwirkenden und vor allen Dingen den vielen Sponsoren, ohne deren Mithilfe dieser Weihnachtsmarkt nicht möglich gewesen wäre.

Rainer Hickisch

 

 

Gemeinsam um den Tiefwarensee

 

Für den 05.September.2015 hatte unser Verein „Gemeinsam leben in Neuendorf eV“ eine Wanderung um den Tiefwarensee bei Waren Müritz organisiert.

Entgegen der Wettervorhersage empfing uns in Waren an unserem Treffpunkt, dem Eiskeller am Tiefwarensee, angenehmes Wanderwetter. Von dem um 1870 von Warenern Schlachtermeistern erbauten Eiskeller hat man einen wunderschönen Blick auf den See und die Warener Altstadt. Hier begann nun unsere ca. 9,5 km lange Wanderung auf der auch als Eiszeitlehrpfad ausgeschilderten Route um den See. Zunächst führt er noch an schön gelegenen Grundstücken vorbei, bis man den Schwalbenberg erreicht, eine Halbinsel zwischen dem Tiefwaren- und dem Melzer See. Ab hier beginnt das Naturschutzgebiet Ostufer Tiefwarensee - Falkenhäger Bruch. Der Weg wurde zum Teil erst vor Kurzem ausgebaut. Man passiert die sogenannte Wolfsschluchtund gelangt wenig später zum Ratskamp. Der Legende nach tagten wegen der Ruhe hier die Warener Ratsherren. Wir nutzten den Unterstand für eine kurze Rast. Gleiceitig konnte man bei einem kleinen Quiz zum Lehrpfad beweisen, wie aufmerksam man bisher die Route verfolgt hatte.

Nachdem wir einen kleinen Aussichtsturm passierten, war es nicht mehr weit zur Gaststätte Paulshöhe. Nach einem guten Mittagessen ging es weiter am Bungenberg vorbei Richtung Waren. Nun erwischte uns doch noch ein kräftiger Regenschauer, dies tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Mit dem Erreichen der Warener Altstadt ging unsere Wanderung zu Ende, einige entspannten sich dann noch bei Kuchen und Kaffee. in einem der schönen Kaffees in der Altstadt. Uns hat es wieder viel Spaß gemacht. Es wird wohl nicht die letzte Vereinswanderung gewesen sein.

 

 

Rainer Hickisch

 

 

Schule der Landentwicklung mit Prof. Henning Bombeck und Dr. Ute Fischer-

Gäde von der Uni Rostock im Gemeindezentrum von Wulkenzin

 

Weil wir diese Veranstaltung in Rosenow im letzten Jahr als hilfreich und interessant erlebten,

haben wir die beiden zu uns eingeladen und dazu die Vereine, die Kirchgemeinde, die

Gemeindevertretung, den Bürgermeister und die Bürger der Gemeinde.

Es war die erste Veranstaltung, wo alle Akteure miteinander ins Gespräch kommen konnten.

Es kamen Vertreter des Kulturvereins, des Feuerwehrvereins, einen Gemeindevertreter, den

stellvertretenden Bürgermeister und natürlich Mitglieder unseres Vereins.

In der Einführung von Prof. Bombeck ging es um die Frage, wie wir trotz zunehmender Alterung

der Menschen in den Dörfern (demographischer Wandel) und geringer werdenden finanziellen

Mitteln durch die Aktivität der Dorfbewohner selbst das Leben lebenswert gestalten können.

Fragen wurden aufgeworfen: Wie kann aus Eigennutz Gemeinnutz werden ?

Können wir vielleicht über die Organisation von Projekten mehr Menschen gewinnen, die sich

vielleicht überfordert fühlen, in einem Verein mitzumachen ?

Wie kann die Barriere überwunden werden Hilfe anzunehmen ?

Beispiele aus anderen Dörfern wurden gebracht wie: Verschenkeladen, Jugendwaggon als

Dorftreffpunkt, Bürgerbus, Familienservice, Mitfahrservice, betreutes Wohnen im Dorf.

Eine rege Diskussion kam zustande. Wir wurden angeregt, weiter darüber nachzudenken, wie wir

auf dem Weg weiterkommen können, ein generationenübergreifendes Miteinander im Dorf zu

erreichen.

Die Idee eine Vereinskonferenz einzuberufen fand, so glaube ich, recht breiten Anklang.

Wir werden sie sicher an unserem nächsten Stammtisch am 21.Mai ab 19 Uhr im Dorfkrug

diskutieren.

Die Neuendorfer sind dazu natürlich wieder herzlich eingeladen.

Vielen Dank allen, die zu einem anregenden Abend beigetragen haben, auch zum leiblichen Wohl,

dass der Bürgermeister aus seinem Etat spendete.

Roswitha Clüver

 

 

Wie unsere sämtlichen Vorstellungen über gesunde Ernährung über den Haufen geworfen wurden

 

Am ersten Oktober hatten wir Herrn Friese zu uns eingeladen, um zum Thema „Gesunde Ernährung“ zu sprechen. Etwas skeptisch machten wir uns auf den Weg in die „Alte Schäferei“, denn zu dem Thema, dachten wir, sind wir eigentlich auf dem Laufenden. Aber bei einem guten Bier kann man sich die Sache ja mal anhören.
Herr Friese beschäftigt sich damit, wissenschaftliche Erkenntnisse für den Normalverbraucher aufzubereiten und betreibt eine Praxis für Ernährungstherapie in Altentreptow.
Gleich beim ersten Thema „Körnerbrot“ lagen wir total falsch. Das volle Korn, können nur Vögel richtig verdauen, Deutsche machen sich damit den Magen kaputt – so jedenfalls seine Erkenntnisse.Weiter ging es: Leinsamen und -öl zerstören wie Nikotin die Zellstruktur, Nutella ist gesund (nicht mehr als 20g pro Frühstück), Stevia ist krebserregend, Most aus eigenen Äpfeln muß innerhalb eines Vierteljahres verbraucht werden, Artischocken und Mariendistel helfen gegen Sodbrennen, Eisbergsalat sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden, dafür mehr Rukola und Feldsalat, Sojaprodukte sind schädlich, Bio-Obst muss nicht sein, Hauptsache regional, Tiefkühlgemüse ist so gut wie frisches, auf Milch verzichten – verbraucht Kalk, gilt nicht für Milchprodukte, kein Schweinefleisch bei chronischen Krankheiten einschließlich Bluthochdruck, eine Bratwurst entspricht 1kg mageren Fleisches, Frauen sollen keinen Pfefferminztee trinken, und so weiter und so fort.
In den Tagen darauf, zeigte sich,dass ich ziemlich viel von dem behalten hatte, was Herr Friese uns auf sehr unterhaltsame Weise vorgetragen hatte.
Niemand von uns hat es wohl bereut, diesen Abend in der „Alten Schäferei“ und nicht vor dem Fernseher verbracht zu haben.

 

Roswitha Clüver
 

 

 

 

Gemeinsam um den Zierker See

 

Für den 20.09.14 hatte der Verein „Gemeinsam leben in Neuendorf“ eine
Wanderung um den Zierker See bei Neustrelitz organisiert.
Und um das Wichtigste vornweg zu nehmen, wir wanderten gemeinsam los und
kamen nach ca. drei Stunden auch gemeinsam am Ausgangspunkt wieder an.
Den miesen Aussichten des Wetterdienstes zum Trotz wanderten wir bei herrlichem
Sonnenschein und angenehmen Temperaturen froh gelaunt los. Ein Flyer
„Landschaftsschutzgebiet Neustrelitzer Kleinseenplatte, Natur und Landschaft rund
um den Zierker See“ zeigte uns auf einer Karte, wo der Weg lang führte.
Am Parkplatz an der Useriner Straße gegenüber der Neustrelitzer Schlosskoppel
begann unsere Wanderung, zunächst entlang der Bahngleise der früheren
Hafenbahn, dann an der Kuhdrift vorbei zum vordersten Kalkofen, der sich am
südlichen Ende des Zierker Sees befindet.
Der Weg führte uns über den Kammerkanal, der zwischen 1840 und 1843 als
künstliche Erweiterung des Gorbaches entstand. Der Kammerkanal verbindet den
Zierker See mit dem Woblitzsee.
Wer Interesse und Zeit hat, kann auf dem Wanderweg um den Zierker See den
Forstbotanischen Lehrpfad Lindenberg- Röthsee sowie den Findlingsgarten am
Buteberg besuchen.
Auf den großflächigen Niedermoorwiesen bei Torwitz konnten wir Kraniche
beobachten. Nicht desto trotz erweckte auch eine große Kuhherde auf ihrer Weide
unser augenmerkliches Interesse.
Schon auf dem Weg in Richtung Zierke war der Kirchturm der Stadtkirche von
Neustrelitz zu sehen, zur Zeit eingerüstet und dem HKB in Neubrandenburg nichtunähnlich.
Über Rudow und das neugestaltete Hafengelände erreichten wir wieder
den Ausgangspunkt unserer Wanderung.
Nach einem guten Mittagessen und roter Faßbrause mit Blick auf den See in der
Inselgaststätte „Helgoland“ rüsteten wir wieder zur Heimfahrt.
Es war dann nicht verwunderlich, dass sich auf der Heimreise einige Teilnehmer im
Eiscafe in Wulkenzin wieder trafen. Hier musste man sich zwar in der Schlange
anstellen, aber für einen schönen Eisbecher und freundlichen Service wurde das
gern in Kauf genommen.

Peter Clüver

 

 

Bastelabend bei Maria Kroll

 

Am 16.10.2014 traf sich eine Gruppe interessierter Vereinsfrauen bei  Maria um gemeinsam einen

BASKETTASTERN zu basteln.

Zuerst mussten30  kleine Module gefaltet werden. Dann ging das aneinanderstecken los. Das war nicht so einfach. Aber gemeinsam wurde es geschafft. Jeder konnte einen selbstgebastelten Stern mit nach Hause nehmen.

Es war aber auch so eine gesellige Runde die dann fröhlich nach Hause ging.

 

 

Fachhochschule Neubrandenburg  -Vortrag „ Geodesie heute“

 

Am 20.02.2014 trafen sich die Mitglieder und Gäste des Vereins „Gemeinsam leben

 in Neuendorf  e.V.", in der Gaststätte Waldeslust zu einem interessanten Themenabend.

Das Vereinsmitglied    Prof.Foppe,  von der FHN hielt einen Vortrag zum Thema „ Geodäsie heute“.

Die Teilnehmer erhielten einen interessanten Überblick über das Vermessungswesen.  .

Interessant auch zu erfahren, was es bei der Erdmessung oder auch der Satellitengeodäsie an Entwicklungen gibt. Wie funktioniert das Navigationssystem ? Welche Probleme gibt es beim Tunnel oder Brückenbau? Oder auch der Einsatz vollautomatischen Überwachungssysteme  an historischen Bauten.

Durch geeignete  Messungen könnte verhindert werden , dass  solche Dinge , wie der Einsturz des Eisstadions in Bad Reichenhall oder des Kölner Stadtarchivs , nicht passieren.

Es währe doch auch für  Studenten eine lohnende Aufgabe an der Marienkirche den Einfluss der neuen Glocken auf den Baukörper zu untersuchen.

Auch über die Bedeutung des amtlichen Vermessungswesens  erhielten die Teilnehmer Informationen.

Für die Zukunft ist auch angedacht, einmal die Laborräume der Fachhochschule zu besichtigen.

Ein Dankeschön an Prof.Foppe.

 

 

Besuch - Heinrich Schliemann Museum in Ankershagen

 

Am 31.08.2013 besuchten Vereinsmitglieder und Gäste das Heinrich Schliemann Museum in Ankershagen. Wir trafen uns unter der riesigen, alten Esche , unter der schon Heinrich Schliemann saß.

Der Leiter des Museums, Herr Dr. Witte, gab in einem Vortrag einen Überblick über das Leben und Wirken von Schliemann. Schliemann hat einige Jahre der Kindheit in Ankershagen verbracht. Aktiven Bürgern der Gemeinde ist es zu verdanken, dass das Museum gegründet und immer weiter entwickelt wurde. Bei einem Rundgang wurden wir über die Grabungsfunde und Lebensstationen von Schliemann informiert. Anschließend trafen wir uns zu einer gemütlichen Kaffeerunde auf dem Museumshof.

Danach besuchten wir die Archivräume. Herr Gerhard Pohlan ist dort ehrenamtlicher Archivar. Er zeigte uns die in den Jahren bearbeiteten und archivierten Bestände der Korrespondenz Schliemanns in mehreren Sprachen. Eine beeindruckende Sammlung!

Im Anschluss besuchten wir die Dorfkirche und die Grabstätte von Schliemanns Mutter. Die Kirche ist die älteste Backsteinkirche Mecklenburgs.

Es war ein gelungener Ausflug unseres Vereins.

 

Das war unser 2. Neuendorfer Weihnachtsmarkt:

 

Viele fleißige Helfer aus dem Verein, vom Dorfgasthof „Alte Schäferei“, aus dem Dorf  und von der Gemeinde einschließlich des Bürgermeisters, Herrn Blank, waren an der Vorbereitung beteiligt. Ihnen allen gilt unser Dank, denn unser Weihnachtsmarkt im Dorfgasthof „Alte Schäferei“ wurde wieder ein voller Erfolg.

Ein besonders schöner Weihnachtsbaum, gespendet von unseren Mitgliedern Ruth und Otto Kuhn, empfing alle Gäste. Ein Festzelt, zur Verfügung gestellt von der Familie Patzuda, sorgte für mehr Raum als im vorigen Jahr.

Zur Eröffnung spielte uns eine kleine Gruppe von Schülern der Musikschule Neubrandenburg auf Flöten und einem Keybord ein kleines Konzert, das zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal  wiederholt wurde.

Zur Überraschung aller (außer dem Wirtspaar der Alten Schäferei) marschierte dann der Fanfarenzug aus Neustrelitz im rot-weißen Dress ein und erfreute  uns mit einem Konzert.

Der Andrang war von Anfang an groß. Tombola, Basteln  und Knüppelkuchen für die Kinder, ein  Buchbasar, Stände der bastelnden und klöppelnden Frauen, Töpferwaren, einheimische Produkte der MeckPom-Kiste fanden das Interesse unserer Gäste. Schwein am Spieß, Bratwurst, Stollen, Glühwein und Kaffee wurden verzehrt. Der Weihnachtsmann verteilte kleine Geschenke an die Kinder. Die Stimmung war prächtig und wir hörten viele lobende Worte.

Unser Dank gilt  auch allen Mitwirkenden und den Sponsoren, denen wir in einem Schreiben persönlich  unseren Dank übermittelt haben.

 

Hier die Liste der Spender:

 

-        Citti GV-Partner

-        Optimal Möbelhaus

-        Werbelicht Jahn

-        Citti-Tankstelle

-        De Meckelbörger Backwaren GmbH

-        Forellenzucht Uhthoff

-        Bahr-Baumarkt

-        Bäckerei Kaddatz

-        Iris-Apotheke, Frau Kreisel

-        Dorfgasthof „Alte Schäferei“

-        Elektro-Horning

-        Stellmacherei Neels

-        Ulrike Bierkandt

-        GEFA GmbH, Herr Starschewski

-        Frau Fleischer

-        Tischlerei Herr Zapel

-        Frau Bauson

-        Frau Jorgas

 

 

 

Neuendorfer Verein testet im Zentrum für Lebensmitteltechnologie  Wurstwaren

 

Am 07.11.2011 trafen sich 14 Mitglieder des Vereins „Gemeinsam leben in Neuendorf“ zu einer sehr interessanten Veranstaltung im Zentrum für Lebensmitteltechnologie in Broda. Obwohl Broda ein Nachbarort von Neuendorf ist, kannten viele die Örtlichkeit nicht, noch weniger sein Tätigkeitsfeld.

Unter Führung der Dipl.Ingenieure Glaß und Wiedow konnten die Anwesenden die umfangreichen Maschinen, Anlagen und Labore für die Entwicklung neuer-und Weiterentwicklung vorhandener Lebensmittel besichtigen. Die Spezialisten bemühen sich besonders um eine effektive Verarbeitung regionaler Rohstoffe.

Erstaunt waren dann alle über die 15 Laborplätze für Sensorik, also Verkostung von Lebensmitteln.

Dank der Bereitstellung von Wurstproben aus der Greifenfleisch GmbH, wurde nun auch gleich ein Praxistest durchgeführt. Die Methode für Ungeschulte nennt sich „ Beliebtheitstest“

Jeder musste an einem gesonderten Laborlatz , die Wurst nach Aussehen, Geruch und vor allem Geschmack bewerten. Die Ergebnisse wurden in den PC eingegeben und später ausgewertet.

Das war gar nicht so einfach und zeigte wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.

Aber es wurde auch klar, die Neuendorfer  mögen gut gewürzte, kräftige Produkte.

Schlackwurst natürlich mit Senfkörnern, Jagdwurst mit Knoblauchnote, Würstchen schön knackig,

Blutwurst kräftig gewürzt mit  Majoran .

Die grobe Leberwurst aus Greifswald gefiel besonders. Alle Prüfer sprachen sich für einen guten Rauchgeruch aus.

Es war ein interessanter  Abend er zeigt welche Kapazitäten auf diesem Gebiet Neubrandenburg hat. Dem ZLT und der Greifenfleisch GmbH schönen Dank.

 

Norbert Kroll

 

 

Besuch in der Louisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz

 

Vor Beginn der Sommerpause stand für den Monat Juni der Besuch der Louisen-Gedenkstätte im Schloss Hohenzieritz auf dem Plan. Wir wollten uns mit der legendären Geschichte der Königin Louise vertraut machen, die unsere unmittelbare Heimat weltweit bekannt gemacht hat.

Obwohl dieser Sommer uns bisher wenige freundliche Tage bescherte, hatten wir Glück und starteten am 08.06.2012 bei sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein unseren Ausflug nach Hohenzieritz. Nach individueller Anfahrt wurden wir vom Leiter der Gedenkstätte, Herrn Engel, herzlich begrüßt und zunächst zur Schlosskirche geführt. In der liebevoll restaurierten Kirche begann er mit seinen Ausführungen.

Herzog Carl II. zu Mecklenburg-Strelitz hat 1770 das Herrenhaus Hohenzieritz von seinem Bruder, Herzog Adolf Friedrich IV. zu Mecklenburg-Strelitz, geschenkt bekommen und zu einem repräsentativen Anwesen umgewandelt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es einen Abrissbefehl für Hohenzieritz, der jedoch nie ausgeführt wurde. Allerdings ging ein Großteil der prachtvollen Innenausstattung des Schlosses verloren. Das Schloss ist heute Sitz des Nationalparkamtes Müritz.

In die Geschichte ging Hohenzieritz als Sterbeort der Königin Louise von Preußen ein. Sie verstarb am 19.Juli 1810 im Alter von nur 34 Jahren während eines Besuches bei ihrem Vater, Herzog Carl II. zu Mecklenburg-Strelitz, an einer Lungenentzündung. Sie hinterließ drei Töchter und vier Söhne und wurde wegen ihrer großen Beliebtheit aufrichtig betrauert. Louises Ruhm und Andenken sind bis heute, über 200 Jahre nach ihrem Tod nicht verblasst. Sehr bald nach dem Tod der Königin entwickelte sich ihr Sterbeort – das Arbeitszimmer ihres Vaters im Schloss – zu einer Erinnerungsstätte. Später wurden die beiden Vorzimmer einbezogen. So entstand eine Gedenkstätte, die seit Herbst 1999 in Trägerschaft des „Schlossverein Hohenzieritz Louisengedenkstätte e. V.“ ist. Der Verein hat mit Hilfe von Sponsoren die Louisen-Gedenkstätte schrittweise mit wertvollen Kunstwerken eingerichtet und das Sterbezimmer restauriert. Auch der angrenzende Landschaftsgarten – angelegt als englischer Garten - zeigt sich heute in neuer Pracht.

Nachdem wir die Louisen-Gedenkstätte ausführlich und in aller Ruhe besichtigt hatten, verspürten wir Kaffeedurst und ließen uns im Kaffeegarten des „Louisenstübchen“ die selbst gebackene Louisentorte schmecken. Frisch gestärkt spazierten wir anschließend in den 21 Hektar umfassenden Landschaftsgarten. Wir konnten neben dem teilweise noch alten Baumbestand und der 2 km langen Feldsteinmauer den Wasserfall sowie das Denkmal „Die Hoffnung tröstet die Trauer“ besichtigen. Selbstverständlich haben wir auch Louises Lieblingsplatz aufgesucht. In Erinnerung an seine Tochter ließ ihr Vater 1815 einen Gedenktempel- den Louisen-Tempel errichten.

Mit vielen neuen Eindrücken haben wir gegen Abend die Heimreise angetreten.

 

Ruth Kuhn

 

 

Verein „Gemeinsam Leben in Neuendorf e.V"Neuendorfer Weihnachtsmarkt im Landgasthof „Alte Schäferei" am 4.Dezember 2011

 

 

Neuendorf. Diese Überraschung ist den Neuendorfern und Wulkenzinern sowie vielen Besuchern aus dem Umland gelungen: Sie bescherten dem 1. Neuendorfer Weihnachtsmarkt am 4. Dezember ein volles Haus und sorgten damit beim veranstaltenden Verein „Gemeinsam leben in Neuendorf" gleichsam für Erstaunen. Mit so einem Andrang habe man gar nicht gerechnet, staunten die Veranstalter. Zumal das Wetter zunächst mit Regen- und Hagelschauern einen Strich durch die Rechnung zu machen schien. Aber schon bald verzogen sich die Regenwolken und lediglich der herbstliche Wind störte ein wenig.

Schon die Vorbereitung auf diesen erstmals stattfindenden Weihnachtsmarkt war von viel Liebe zum Detail und großer Einsatzbereitschaft der Vereinsmitglieder geprägt. Unter der organisatorischen Leitung von Klaus Kebbe konnten eine Reihe ortsansässiger Händler und Gewerbetreibende sowie „Freizeithandarbeitsfreunde" aus dem Dorf gewonnen werden, die in der Neuendorfer „Alten Schäferei" einen geselligen und interessanten Nachmittag gestalteten.

Für die Kinder gab es einen Basteltisch, wo sie Halter für Teelichter, kleine weihnachtliche Anhänger aus Plastik und Holz bemalen oder lustige Figuren aus Bucheckernschalen und Filz basteln konnten. Etwa 20 Kinder und so mancher Erwachsene haben sich hier künstlerisch betätigt. Auch einen kleinen Mini-Flohmarkt gab es, auf dem Bücher für Erwachsene und Kinder sowie Puppen, Puzzles, Legosteine und anderes Spielzeug neue Besitzer fanden. Herr Schuster unterhielt am Keebord die Beteiligten und ihre Gäste mit bunten Melodien.

Dicht umlagert war der Stand mit Keramikerzeugnissen des Vereins in Neubrandenburg, in dem Herr Jahnke schon seit vielen Jahren wirkt. Strickbekleidung und weihnachtliche Dekoration, die die Frauen vom Bastelkreis in Neuendorf feil boten, wurden gern gekauft.

Es gab ebenfalls kulinarische Köstlichkeiten in der MeckPomm-Kiste von Herrn Kroll. Die Bäckerei Kadatz steuerte Brot, Stollen und Weihnachtsplätzchen bei, die bei den Kindern und den Erwachsenen natürlich gut ankamen. Für die entsprechende festliche Beleuchtung sorgte Herr Seluga von der „Alten Schäferei", der auch seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellte. Auch draußen „steppte" der Weihnachtsmann, der übrigens die Kinder mit vielen Überraschungen bedachte. Für die Erwachsenen fanden Bratwürste und Steaks reißenden Absatz. Der von Frau Blank senior vorbereitete Knüppelkuchen aber wurde von Groß und Klein gern über der Feuerschale geröstet und restlos verspeist.

Dass der 1. Neuendorfer Weihnachtsmarkt ein so großer Erfolg werden konnte, ist den Organisatoren vom Verein „Gemeinsam leben in Neuendorf" zu verdanken. Ein besonderes Dankeschön gilt den Sponsoren Herrn Starschewski, Herrn Horning, Frau Kreisel, Frau Fleischer, Herrn Pokrandt, Herrn Kaddatz, Herrn Zimmer und Herrn Seluga, sowie auch dem Wulkenziner Bürgermeister Sven Blank und seiner Frau sowie der Gemeindevertretung, die diesen Weihnachtsmarkt finanziell und organisatorisch unterstützten. Außerdem bedankt sich der Verein bei allen Helfern, die durch ihre Unterstützung sowohl an diesem Nachmittag als auch in der Vorbereitung zum Gelingen beitrugen, sei es durch den Verkauf von Stollen, Würstchen oder Schmalzstullen als auch durch die Betreuung der Bastelfreunde und der Verkaufsstände. Den Weihnachtsbaum spendete der Verein nach dem Weihnachtsmarkt der Kita Wulkenzin, wo er noch gute Dienste leisten wird.

Herr Türülümow bannte mit vielen Schnappschüssen das Ereignis auf seinen Chip. Die Bilder können Sie unter Bildergalerie auf dieser web-Seite betrachten.

 

(Cornelia Türülümow, Roswitha Clüver)